TYPO3 Honeypot: Die Bären sind los…

Mittwoch, 12. September 2007 11:05 - Autor: Ekkehard Gümbel

Es ist ja schon etwas her, dass ich einen TYPO3-Honeypot aufgesetzt und hier um Mithilfe per Backlink gebeten hatte. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Inzwischen zeigen sich vermehrt Resultate. Direkte Trafficweiterleitungen haben wir leider nicht bekommen, aber die Seite wird inzwischen auch so, also dank Google und Links, vermehrt gefunden - und zwar wie erhofft auch durch die “bösen Jungs”.

Allerdings war bisher noch nichts explizit TYPO3-orientiertes dabei… Hier die bisherigen Top-3 Systeme, auf deren Lücken gescannt wird:

  • Joomla/Mambo
  • dotproject
  • phpbb

Interessanterweise erfolgen meist nur ein paar ausgewählte Zugriffsversuche auf verschiedene der heftigsten Lücken dieser Systeme, aber nur wenige umfangreichere Verwundbarkeits-Scans. Außerdem schön zu beobachten ist natürlich das vermehrte Auftreten von Formular-Spamming. Mal schaun wie’s weitergeht - ich denke die nächste Angriffswelle auf TYPO3 werden wir bestimmt hautnah beobachten können!

Außerdem kommt demnächst auch noch ein seperater Blogpost zum technischen Aufbau und Vorgehen für den Honeypot.

Für mich steht jetzt übrigens erstmal die TYPO3-Konferenz an - unter anderem halte ich dort einen Vortrag zu OpenID und TYPO3, außerdem freue ich mich schon auf Lars’ und Hennings spannende Live-Vorführung zum Thema “Extension Hacking”, sehr zu empfehlen! Bericht folgt natürlich hier.

2 Kommentare zu “TYPO3 Honeypot: Die Bären sind los…”

  1. TYPO3 Metablog » Statusbericht vom TYPO3-Honeypot
    September 12th, 2007 21:46
    1

    [...] Honeypot, den Ekkehard Gümbel aufgesetzt hat, lockt so langsam die ersten bösen Jungs an, die den Server nach Sicherheitslücken scannen. Bisher wurde jedoch noch nicht auf [...]

  2. maxhb
    September 17th, 2007 22:38
    2

    Hi!
    Das nur die heftigsten Lücken ausgespäht werden wundert mich nicht. Viele “Script kiddies” nutzen einfach die vorhandenen Ressourcen, um sich als coole Macker zu etablieren.
    Anders als ein solcher Angriff in der Breite ist ein tiefgehendes Austesten schwieriger und benötigt mehr Know-how.
    Besonders lästig ist sicherlich die aktuelle Welle von Formular-Spammern, die jedes Formular (ob es nun Mail verschickt oder nicht) mit Ihren mehr oder minder unsinigen Angriffen vollmüllen.
    Ein wenig mehr Kenntnis bei vielen PHP-Codern würde sicherlich helfen, die meisten Angriffe abzuwehren, aber noch gibt es viel zu viele Script-Schnipsel und fertige Klassen, die dieses Problem nicht aufgreifen.

    CU
    maxhb

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